Döring: ?Soziales Engagement muss auf Freiwilligkeit beruhen!?

(Stuttgart) Der baden-württembergische Wirtschaftsminister und stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Walter Döring, erklärt zur Diskussion um die Einführung eines sozialen Pflichtjahres für alle jungen Männer und Frauen:

?Die Grundvoraussetzung für sinnvolles soziales Engagement ist die freiwillige Bereitschaft, Zeit und Arbeitskraft in den Dienst anderer zu stellen. Mit der Einführung eines sozialen Pflichtjahres wird Freiwilligkeit durch Zwang ersetzt. Das ist der falsche Weg, um junge Menschen für ein soziales Miteinander zu motivieren!

Die Einführung eines sozialen Pflichtjahrs ist außerdem mit immensen Kosten und weiterer Bürokratisierung verbunden und verlängert die schon heute zu langen Ausbildungszeiten der jungen Menschen – ganz zu schweigen von der Verfassungswidrigkeit des Pflichtjahrs.

Statt den Gemeinsinn zu verstaatlichen, müssen wir die Freiwilligen weiter fördern! Freiwilliges soziales Engagement sollte deshalb auf Studienzeiten und auf die Rentenversicherung anrechenbar werden.“