Döring: „Sommerloch Struck sollte sich wie vor zwei Jahren für den FDP-Steuervorschlag einsetzen statt blanken Unsinn zu reden!“

(Stuttgart) Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende und baden-württembergische Wirtschaftsminister Walter Döring hat heute den Plänen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Peter Struck zur gesetzlichen Regelung von Überstunden eine klare Absage erteilt. ?Das Sommerloch Struck offenbart mit den im FOCUS geäußerten Vorschlägen die sozialdemokratische Inkompetenz in Wirtschaftsfragen. Überstunden per Gesetz zu verbieten ist ungefähr so geschickt, wie Eisbären am Südpol zu jagen?, erklärte Döring.

„Der SPD-Fraktionsvorsitzende offenbart mit seinem Vorschlag die himmelschreiende wirtschaftspolitische Ahnungslosigkeit der SPD-Führungsriege. Peter Struck malt mit ruhiger Hand Horrorszenarien für den deutschen Mittelstand an die Wand. Überstunden entstehen zur Zeit vor allem, weil es an Fachkräften mangelt. Wären genügend Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zu rekrutieren, dann könnte die deutsche Wirtschaft auch am Abbau der Überstunden arbeiten. Per Gesetz lässt sich die Problematik aber nicht lösen. Ganz im Gegenteil. So werden nur weitere Arbeitsplätze vernichtet“, sagte Döring„Die dauernden Angriffe auf den deutschen Mittelstand helfen der Bundesregierung auch nicht; von der eigenen Misere abzulenken. Die Probleme auf dem Arbeitsmarkt sind hausgemacht“, erläuterte Döring.„Es wäre besser, wenn Peter Struck – wie schon vor zwei Jahren – den FDP-Steuerreformvorschlag mit Steuersätzen von 15, 25 und 35 Prozent aufgreifen würde und damit in der Sommerpause in die Schlagzeilen käme. Er würde damit zumindest zu erkennen geben, dass die SPD in der Lage ist, steuer- und wirtschaftspolitisch kompetenten Vorschlägen folgen zu können“, so Döring abschließend.