Döring: ?Jobmaschine Mittelstand braucht dringend steuerliche Entlastungen!?

(Stuttgart) Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende und baden-württembergische Wirtschaftsminister, Walter Döring, hat das Verschieben der Steuerreform durch die Bundesregierung als völlig falsches Signal bezeichnet. ?Die Verschiebung der Steuerreform um ein Jahr ist ein grottenfalsches Signal. Für die Ankurbelung der Konjunktur ? gerade auch in den betroffenen Überschwemmungsgebieten ? wären jetzt deutliche Steuersenkungen das richtige Zeichen. Wir müssen endlich die Job- und Ausbildungsmaschine Mittelstand wieder in Schwung bringen. Das geht nur mit einer deutlichen Steuerentlastung?, erklärte Döring.

„Mit mehr Netto für Alle setzt die Politik ein Zeichen für mehr privaten Konsum und mehr Investitionen. Wer jetzt Steuersenkungen verschiebt, der nimmt nicht nur den Menschen in den betroffenen Überflutungsregionen wichtige Aufbauchancen, sondern verhindert weiter den wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland“, sagte Döring.

„Den von der verheerenden Flut betroffenen Menschen muss rasch und unbürokratisch geholfen werden. Die notwendigen Mittel können ohne ein Verschieben der Steuerreform aufgebracht werden. Wenn bei einem Bundeshaushalt von 250 Mrd. € in drei Jahren 1 % pauschal jährlich gekürzt wird, dann werden Mittel in Höhe von 7,5 Mrd. € für die Wiederaufbauhilfe frei. Nicht einfaches Verschieben sondern mutiges Sparen ist angesagt“, so Döring abschließend.