?Die Menschen machen die Dinge und wir wollen ihnen dabei helfen.?

„Willkommen in Oberschwaben, wo die liberalen Erfolge deutlich sichtbar werden.“, so begrüßte der FDP-Bezirksvorsitzende Reinhard Klumpp die knapp 100 anwesenden Gäste bei der FDP-Veranstaltung in Ravensburg. In der Tat bietet Oberschwaben viele Rekorde. Einer davon ist die landesweit niedrigste Arbeitslosigkeit, die an Vollbeschäftigung heranreicht. Oberschwaben bietet Chancen.

Dazu passt der Kandidat der FDP im Wahlkreis Ravensburg, Benjamin Strasser. In einer kämpferischen Rede findet er klare Worte, so zum Beispiel zum umgang mit Staatsschulden. „Anders als Rot und Grün in Nordrhein-Westfalen meinen, gibt es keine guten und schlechten Schulden. Es gibt nur Schulden und die sind immer eine Last für die Zukunft.“, so Strasser. Einen weiteren Punkt macht er bei der Bildung. Er fordert die Politik auf, in der Bildung über Qualität statt nur über Strukturen zu sprechen. Das seien die Fragen, die die Junge Generation beschäftigten. Das und noch einiges Mehr: „Bürgerrechte, Chancen, Ausbildung, solide Finanzen – die FDP ist die Fortschrittspartei.“ Für Ravensburg ist Benamin Strasser der Fortschrittskandidat. Seine Zuhörer sind in allen Altersgruppen vertreten. Ein echter Pluspunkt für die Jugend.

Diesen Ball nahm der Spitzenkandidat der FDP, Justizminister Ulrich Goll, gerne auf. Mit dem optimistischen Spruch „Das liberale Schiff hat wieder Fahrt aufgenommen“ stimmte er die Zuhörer gleich auf einen Rundgang durch die Landespolitik ein.  Er machte deutlich, dass es im Kern am 27. März um die Frage ginge, zukunftsfähig zu bleiben. Baden-Württemberg sei ein Zukunftsmodell, das zeige sich bereits an den meisten Patentanmeldungen pro Kopf. Dies sei einer der Gründe, weshalb es den Leuten im Land wirtschaftlich gut gehe. Durch die Abgaben im Länderfinanzausgleich verschlechtere sich aber die Situation des Landes im Finanzvergleich merklich, so Goll. „uns geht es nicht darum, die Solidarität aufzukündigen. Wir wollen dabei aber einige unsinnige Dinge bereinigen“, so Goll in seinen Ausführungen. Dazu brauche es im Land klare Ansagen, die es eben nur von der FDP gebe. Die Politik sei dabei für die richtigen Rahmenbedingungen zuständig. Nicht der Staat sei in erster Linie der Gestalter. „Wir sagen: Die Menschen machen die Dinge und wir helfen ihnen dabei“, so der liberale Spitzenkandidat zur Landtagswahl.

Birgit Homburger, Landesvorsitzende der Liberalen in Baden-Württemberg, zeigte sich erfreut beim Blick ins Publikum. „ich sehe Jung und Alt. Das zeigt: Die FDP spricht alle an.“ Sie verwies darauf, dass es die Menschen im land seien, die etwas leisten würden. Dies bedeute aber auch den steten Anspruch an die Politik: „Wir Liberale treten an, um Dinge nicht nur zu verwalten. Wir wollen in diesem land die Dinge besser machen.“ Das sei insbesondere mit Blick auf kleine und mittlere Betriebe wichtig, die den Grundstock des Wohlstands und der Stabilität bildeten. „Der Mittelstand ist es, der den Menschen Chancen gibt, auch und gerade im Ländlichen Raum und für Generationen.“ Sie stellte fest, dass die FDP die Vertretung des Mittelstands sei. „Wenn ein Handwerker im Dorf finanzielle Probleme hat, schaut vielleicht mal der Bürgermeister vorbei. Das ist bei großen Konzernen anders. Deshalb ist es wichtig, dass es uns gibt“, so Homburger.

Sie stellte fest, dass die FDP auch die Partei für den Ländlichen Raum sei. Als konkretes Beispiel nannte sie die Infrastruktur. Am Beispiel Oberschwabens schilderte sie die wichtigsten Probleme der Verkehrspolitik. Sie ergänzte dies aber auch noch durch die Breitband-Versorgung, die auf dem Land eine wichtige Rolle spiele. „Die Frage ist für mich hier nicht nur die Statistik, sondern: Wo habe ich Bedarf?“, so die liberale Spitzenfrau. Bei diesen Projekten werde deutlich, dass die Grünen sicherlich nicht für die Zukunft stehen würden. „Die Grünen sind gegen den Ausbau von Infrastrukltur in jeder Form. Das lassen wir denen nicht mehr durchgehen“, so Birgit Homburger.