Burgbacher: Weitere Entzerrung der Ferienzeiten dringend geboten

(Berlin) Der tourismuspolitische Sprecher und Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion Ernst Burgbacher hat sich im Sinne einer weiteren Entzerrung der Sommerferientermine an die Präsidentin der Kultusministerkonferenz gewandt. Hierzu erklärt Ernst Burgbacher:

Ich fordere Frau Professor Johanna Wanka, die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) schriftlich auf, sich des Themas Ferienzeitenentzerrung erneut anzunehmen.
Die Kultusministerkonferenz hat im Jahr 2003 den Beschluss gefasst, den Gesamtferienzeitraum zu verlängern. Diese Entscheidung war ein Schritt in die richtige Richtung, blieb jedoch hinter dem Beschluss der Ministerpräsidenten, die einen Sommerferienzeitraum von möglichst 90 Tagen gefordert hatten, zurück.
Daher stellt der KMK-Beschluss keine ausreichende Verbesserung für Urlauber, vor allem für Familien mit schulpflichtigen Kindern, sowie den Tourismus- und Verkehrsstandort Deutschland dar. Es ist weiterhin mit schwierigen Verkehrsverhältnissen in den Monaten Juli und insbesondere August zu rechnen. Zudem wird es im August zu Engpässen an verfügbaren Unterkünften und höheren Preisen für die Verbraucher kommen, während vor allem im Juni erhebliche Leerstände nicht zu vermeiden sind. Der damit verbundene Umsatzrückgang für die deutsche Tourismuswirtschaft ist erheblich.

Auch wenn der Antrag der FDP-Bundestagsfraktion „Sommerferienregelung verbraucherfreundlicher gestalten – Gesamtferienzeitraum auf 90 Tage ausdehnen“ im Deutschen Bundestag mit den Stimmen der rot-grünen Koalition abgelehnt worden ist, verfolgt die FDP-Bundestagsfraktion im Interesse des Tourismusstandorts Deutschland auch weiterhin das Ziel einer Verlängerung des Gesamtferienzeitraums.