Burgbacher: Urlaub „made in Germany“ stärken

(Berlin) Anlässlich der Internationalen Tourismusbörse (ITB) erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer und tourismuspolitische Sprecher der FDP-
Bundestagsfraktion, Ernst Burgbacher:

Deutschland ist das diesjährige Partnerland der ITB. Das Gastgeberland der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erhält dadurch zusätzliche Impulse; höchste Zeit,
dass auch die Politik in die Offensive geht.
Der Wirtschaftsstandort Deutschland und die Zukunftsbranche Tourismus können ihr Potenzial bislang nicht ausschöpfen, da die hausgemachten Probleme in den Bereichen Arbeit, Wirtschaft, Finanzen und Verbraucherschutz wie Mehltau über unserem Land liegen. An weiteren grundlegenden Reformen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen und der Wettbewerbsfähigkeit führt kein Weg vorbei. Im Vordergrund stehen Steuer-, Arbeitsmarkt- und Gesundheitsreformen sowie die Konsolidierung des Staatshaushalts. Für den Tourismusstandort Deutschland gilt: Entscheidend ist es, die Rahmenbedingungen so zu verbessern, dass der Tourismus seinem Ruf als Jobmotor gerecht werden kann. Die FDP-Bundestagsfraktion hat verschiedene parlamentarische Initiativen auf den Weg gebracht. Hierzu zählen die Flexibilisierung des Jugendarbeitsschutzgesetzes, eine weitere Entzerrung der Sommerferienregelung, die Liberalisierung der Sperrzeiten sowie der Abbau von Bürokratie.

Der Urlaub „made in Germany“ muss durch die Schaffung der richtigen Rahmenbedingungen befördert und gestärkt, er darf nicht weiter durch eine falsche Politik gehemmt werden. Ein neues Horror-Szenario droht: das von Rot-Grün vorgelegte Anti-Diskriminierungsgesetz. Sein Inkrafttreten würde die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Tourismuswirtschaft in Europa erheblich verschlechtern. Die FDP wird alles dafür tun, dass dieses bürokratische Monster, das in unerträglicher Weise in die Vertragsfreiheit eingreift, verhindert wird.