Burgbacher: Kultusministerkonferenz lehnt weitere Entzerrung des Sommerferienzeitraums vor 2010 ab

(Berlin). Zur Antwort der Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Johanna Wanka, auf seine schriftliche Aufforderung, sich des Themas Ferienzeitenentzerrung erneut anzunehmen, erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer und tourismuspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Ernst Burgbacher:

Ich bedauere sehr, dass die Kultusministerkonferenz (KMK) sich nicht für eine weitere Entzerrung der Sommerferienzeiten einsetzen wird. Die Präsidentin der KMK, Johanna Wanka, teilt mir in ihrem Antwortschreiben mit, dass die KMK an ihrem Beschluss aus dem Jahr 2003 zur Neuregelung der Sommerferien für die Jahre 2005 bis 2010 festhalten will. Erst in den Beratungen zur Festlegung der Sommerferien ab 2010, die frühestens im kommenden Jahr beginnen werden, soll die Forderung nach einem Gesamtferienzeitraum von 90-92 Tagen geprüft werden.

Es ist sehr bedauerlich, dass die KMK meine Anregung, sich nochmals mit dem Thema zu befassen und eine weitere Initiative zu ergreifen, nicht aufnimmt. Auch wenn der Beschluss aus dem Jahr 2003 in die richtige Richtung geht, ist er dennoch aus Sicht der FDP nicht weitreichend genug. Im Interesse des Tourismusstandorts Deutschland wird sich die FDP-Bundestagsfraktion auch weiterhin für das Ziel einer Verlängerung des Gesamtferienzeitraums einsetzen.