Burgbacher: ? Gemeinsame Lösung unter Berücksichtigung der südwestdeutschen und nordschweizerischen Interessen muss gefunden werden!?

(Stuttgart/Berlin) Anlässlich der Gespräche von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Schweiz über die Lärmbelastungen in Südwestdeutschland durch den Flughafen Zürich erklärt der baden-württembergische FDP-Abgeordnete, Parlamentarische Geschäftsführer und stellvertretende Vorsitzende der FDP Baden-Württemberg, Ernst Burgbacher MdB:

?Ich begrüße es, dass Deutschland und die Schweiz endlich nach einer gemeinsamen Lösung im Streit um die Lärmbelastung durch den Flughafen Zürich suchen. Jetzt geht es darum, die berechtigten Interessen der südwestdeutschen Bevölkerung, wie sie bereits im ?Manifest zur Flugverkehrsbelastung durch den Flughafen Zürich?, das ich mit unterzeichnet habe, gefordert wurden, berücksichtigt werden.

Paketlösungen die Tauschgeschäfte wie z.B. ?Fluglärm gegen A 98? enthalten, lehne ich jedoch strikt ab. Die Schweiz entscheidet allein über den Betrieb des Flughafens, sie kann nicht einfach die Belastungen nach Deutschland exportieren. Eine gemeinsame Konzeption muss klare Regeln und eine offene Kontrolle der Umsetzung enthalten. Im Interesse der Fortsetzung gutnachbarlicher deutsch-schweizerischer Beziehungen muss endlich eine gemeinsame Lösung gefunden werden, die die südwestdeutschen und nordschweizerischen Interessen angemessen ausgleicht.?