Burgbacher: FDP fordert Initiative der Deutschen Zentrale für Tourismus zum besseren Kennenlernen der Neuen Länder

(Berlin) Anlässlich einer Reise des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestages zum Thema Kur- und Bädertourismus erklärt der tourismuspolitische Sprecher und Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Ernst Burgbacher:

Auch 14 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands sind die neuen Bundesländer einer großen Mehrheit im Westen Deutschlands weiterhin unbekannt. Laut Umfragen waren weniger als 25 Prozent der Menschen aus den alten Bundesländern in Sachsen, Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.
Dies möchte die FDP-Bundestagsfraktion verbessern. Dazu fordern wir:
Die Mittel der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V. (DZT) müssen für eine Imagekampagne aufgestockt werden. Ziel der Initiative muss sein, die Menschen in den alten Ländern zu Reisen in die neuen Länder zu motivieren.

Damit kann ein wesentlicher Beitrag zur Verständigung der Menschen in ganz Deutschland geleistet werden. Außerdem werden Arbeitsplätze gesichert und neue Jobs in der Boombranche Tourismus geschaffen. Wenn nur 1 Prozent der westdeutschen Bevölkerung drei Tage in die neuen Länder reisen würde, wären das rund 2 Millionen zusätzliche Übernachtungen. Die zusätzlichen Mittel für die DZT sind aus Kürzungen im Bereich der unproduktiven Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung zu erbringen.