?Bitte wählen Sie die Erben von Hans-Dietrich Genscher und nicht die von Erich Honecker!?

Derzeit zeigt die FDP in Baden-Württemberg die Kondition eines Langstreckenläufers. Das war aber nicht der Grund, weshalb die Großveranstaltung in Heilbronn bei „Intersport“ stattfand. Die schönen modernen Räumlichkeiten boten das passende Ambiente für eine erfolgreiche moderne Partei und vor allem für die 400 Gäste, die gekommen waren und sich von der Botschaft der Liberalen in Baden-Württemberg begeistern ließen.

Richard Drautz, Kreisvorsitzender und zugleich Landtagskandidat in Heilbronn, begrüßte die vielen Gäste und wies dabei auf die wichtigsten Punkte der Liberalen hin. Als Staatsekretär im Wirtschaftsminister des Landes kennt er sich aus mit der Struktur der baden-württembergischen Wirtschaft und mit den Anforderungen und vor allem Chancen, die der Mittelstand, die vielen kleinen und mittleren Betriebe, Handwerker und Freien Berufe mit sich bringen. „Auf uns  war, ist und bleibt Verlass und wir sind auch weiter der Ansprechpartner für die vielen Mittelständler im Land.

Das war ein Punkt, an dem der baden-württembergische FDP-Spitzenkandidat Ulrich Goll gut anknüpfen konnte. Es gehe nun, gerade bei dieser Wahl, darum, den Wohlstand im Land zu sichern. Gerade vor dem Hintergrund der Ereignisse in Japan sei klar geworden, wie zerbrechlich die moderne Gesellschaft in ihrer Sicherheit sei. Es sei aber dennoch verwunderlich, so der Justizminister, wie schnell viele Politiker sich des Thema s bedienten, um damit im Wahlkampf ihre Botschaften zu transportieren. Gerade das Thema Energieversorgung verlange aber den konstruktiven Beitrag aller. „Es wird an Sicherheit nichts bringen, im Land die Reaktoren abzuschalten, wenn der französische Reaktor Fessenheim in Sichtweite unserer Grenze dann mit doppelter Leistung fährt, um uns zu versorgen“, so Goll.

Als eines der Kernziele nannte er eine disziplinierte Haushaltspolitik. „Die Steuereinnahmen kommen immer schneller rein. Aber nur die FDP sorgt dafür, dass es nicht noch schneller auch immer wieder ausgegeben wird. Es muss den Menschen hier bewusst sein, dass die Koalition in Baden-Württemberg die einzige politische Konstellation ist, die eine bewusste Haushaltspolitik durchsetzt.“, so der Minister. Stabile Finanzen seien nicht nur eine Frage der Zahlen, sondern eine Frage der Zukunft. Dies sei wahrhaftige Generationenpolitik.

Was die Region zu bieten hat, zeiget die anschließende Vorstellungsrunde der liberalen Kandidaten aus der Region. Richard Drautz, Gerald Friebe und Axel Obermeyer. Schnell wurde deutlich, dass diese Kandidaten ein Angebot für die Bürgerinnen und Bürger sind, Sachverstand und Kompetenz in den Landtag zu senden. Ob Fachkräftebedarf, Bildungssituation oder die Situation der regionalen Wirtschaft: Hier stehen Garanten für liberale Politik für die Menschen.

Der FDP-Bundesvorsitzende und Außenminister Guido Westerwelle fühlte sich in Heilbronn sichtlich wohl. „Baden-Württemberg ist ein wunderschönes Land mit einem internationalen Spitzenplatz an Wohlstand und Zukunftschancen“, so Guido Westerwelle. Gerade vor diesem Hintergrund seien aber die Gründe für diesen Wohlstand sehr wichtig. „Die FDP ist die einzige Partei, die im Fortschritt zuerst die Chancen sieht und erst dann die Risiken“, so der Bundesvorsitzende. Diesen Anschluss könne man aber nur mit einem guten Bildungssystem erhalten. „Ein Land, das sich nicht mehr traut, Spitzentalente zu fördern, wird den Anschluss an die Welt verlieren“, so Westerwelle. Dieser Optimismus für die Zukunft sei nicht immer bequem. „Aber wir haben schon oft bewiesen, dass wir damit umgehen können, wenn der Wind uns stark ins Gesicht bläst“, sagte er. Baden-Württemberg müsste sich im Klaren darüber sein, wie die Alternativen aussähen. Mit Rot-Grün käme auch die Linke ins Boot. „Und ich bitte Sie herzlich, die Erben von Hans-Dietrich Genscher zu wählen und nicht die von Erich Honecker.“

Im Hinblick auf die Entwicklungen in Nordafrika legte er den Gästen nochmals deutlich ans Herz: „Millionen Menschen wären froh, sie hätten die Chance zu wählen. Sie setzen weltweit sogar ihr Leben dafür ein. Dann haben wir auch die moralische Pflicht, wählen zu können, weil wir die Auswahl haben. Und wenn Sie es nicht schon getan haben, probieren Sie es doch mal aus, wie es ist, FDP zu wählen. Sie werden sehen, es ist ein richtiges Glückgefühl“ gab Guido Westerwelle zum Abschluss den Zuhörern mit auf den Weg.