Abschaffung der Studiengebühren ist billiger Populismus

Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Patrick MEINHARDT (Wahlkreis Karlsruhe-Land), der auch Vorsitzender des Landesfachausschusses Bildung und Wissenschaft der FDP/DVP Baden-Württemberg ist, erklärt zur geplanten Abschaffung der Studiengebühren in Baden-Württemberg:

„Die von Grün-Rot geplante Abschaffung der Studiengebühren in Baden-Württemberg ist verantwortungslos und ungerecht. Anscheinend will das künftige Regierungsbündnis sein Stuttgart 21-Chaos jetzt durch eine rein ideologische Bildungsentscheidung überlagern.

Das bildungspolitische Ziel muss ein ganz anderes sein: die Hochschulen müssen eigenständig entscheiden können, ob und in welcher Höhe sie Studiengebühren erheben wollen.
Baden-Württemberg braucht echt nachgelagerte, sozialverträgliche Studiengebühren, denn es ist gerecht, wenn junge Menschen nach ihrem Studium auch ihren Anteil an den Studienkosten mitfinanzieren. Was Grün-Rot hier betreibt, ist billiger Populismus.“